Zweiter Tag in Beijing
Heute ging es auf die Große Mauer. Von unserem Hostel aus haben wir einen Ausflug nach Mutianyu gemacht um von da aus die Mauer zu erklimmen. Los ging es um 7 Uhr mit Frühstück und um halb 8 fuhr der Bus los. Nach langem gekurve durch Peking und Nahtoderfahrungen auf der Straße kamen wir dann um 10 endlich an der Mauer an. Chinesen hupen übrigens öfter als Italiener in den Bergen. Statt nur in Kurven wird auch jeder angehupt den man überholt und der einem im Weg ist. Und das ist fast immer der Fall.

Um zur Mauer zu gelangen kann man entweder nach oben laufen, oder mit einer Seilbahn nach oben fahren. Da wir nur 3 Stunden Zeit hatten zum laufen, fuhren wir natürlich.
Von der Mauer aus hat man einen tollen Ausblick über das Tal. Dazu kam auch heute das besonders gute Wetter, das mit blauem Himmel beigesteuert hat.

Wir sind zuerst dem Weg nach rechts gefolgt, da dies der urtümlichere Teil ist und noch nicht ganz restauriert. Und das hat man beim laufen auch gemerkt. Manche Stufen waren schief, und Stufen waren alles zwischen 5 cm und 50 cm hoch und allen Variationen. Morgen gibt es bestimmt einen Muskelkarter.

Ich hätte auch nicht gedacht, dass die Mauer aus so vielen Treppen besteht und immer hoch oder runter geht; und das meistens in einem extrem steilen Winkel (auch wenn das auf den Fotos vielleicht nicht so aussieht). Für die unter uns mit Höhenangst war es zumindest eine Herausforderung.

Aber schön war es auf jeden Fall, wenn auch extrem anstrengend. Hier merkt man dann mal, wie trainiert man wirklich ist.
Anschließend sind wir dann auch noch in die andere Richtung gelaufen, wo die Treppen einfacher zu begehen sind und es manchmal auch glatte Wege sind. Aber auch hier gab es noch genug Treppen.

Nach 3 Stunden haben wir uns wieder mit der Gruppe in einem Restaurant getroffen, wo es noch Mittagessen gab. Hat auch sehr gut geschmeckt. Es gab verschiedene Fleischgerichte mit Hühnchen und verschiedene Gemüse und Pilze. Besonders gut waren irgendwelche Kartoffeln und Hühnchen in irgendeiner Soße.
Auf dem Rückweg waren wir alle auch sehr erschöpft und haben vor uns hingedöst (so bekommt man die Fahrmanöver auch nicht immer mit ;-) und man spart sich ein paar graue Haare).